Der Erfolg eines kontinuierlichen Relaunches

 5 elementare Faktoren für den Erfolg des kontinuierlichen Relaunches!

Caroline
Relaunch Strategie


Der größte Vorteil eines kontinuierlichen Relaunches ist, dass Ihre Website technisch dauerhaft auf dem neuesten Stand ist und bleibt. Würde man stattdessen die Umsetzungsform als einmaliges Projekt wählen, muss mit Projektlaufzeiten von ein bis zwei Jahren gerechnet werden, sodass in der Zwischenzeit auftretende Anforderungen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden können. Mit einem schrittweisen Relaunch wird dieser Gefahr entgegengewirkt. Die Veränderungen werden etappenweise realisiert, noch bevor die ganze Website veraltet ist. Doch auch der kontinuierliche Relaunch bringt einige kritische Elemente mit sich und stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Wer die folgenden fünf Faktoren berücksichtigt, führt den kontinuierlichen Relaunch zuverlässig zum Erfolg:


1. Finden Sie heraus, ob der kontinuierliche Relaunch zu Ihnen passt.

Die Theorie einer schrittweisen Websiteanpassung hat Sie überzeugt? Das alleine reicht noch nicht, überlegen Sie sich, ob so ein Projekt in Ihrem Unternehmen überhaupt umsetzbar ist. Flexibilität ist eine der zentralen Anforderungen an Ihr Team. Beteiligte Mitarbeiter müssen sich häufig mit dem Thema befassen, um den nächsten Schritt zu planen, zudem ist die Planungssicherheit geringer als bei der klassischen Variante.


2. Überzeugen Sie Ihren Vorgesetzten.

Diesen Schritt können Sie mit den zahlreichen positiven Aspekten des kontinuierlichen Relaunches angehen. Nicht nur bleibt die Website dauerhaft aktuell, auch können Anpassungen sofort getestet und bei Bedarf korrigiert werden. Zudem sind die Projektkosten optimal verteilt, was auch für die zeitlichen Mitarbeiter-Ressourcen gilt.


3. Seien Sie auf Einwände vorbereitet.

Da es sich für Ihr Unternehmen um eine neue Methode handelt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Idee auf Kritik stößt. Ein häufiges Gegenargument betrifft die schwierige Messbarkeit der Kosten und des Erfolges. Anders als beim einmaligen Projekt, ergeben sich mit einem kontinuierlichen Relaunch eine Vielzahl von kleineren Kostenpunkten (Iteration oder Sprints). Dieses Argument lässt sich allerdings in einen positiven Aspekt verwandeln, indem Sie betonen, dass durch die schrittweise Anpassung Fehler schneller entdeckt und behoben werden können und so die Gefahr von falsch eingesetztem Budget minimiert wird. Ein anderer Einwand betrifft das Engagement der Mitarbeiter: Zwar stimmt es, dass der Kontakt zu der beauftragten Agentur über einen längeren Zeitraum regelmäßig sein sollte, doch oft genügt statt einer täglichen Planung ein wöchentlich oder 14-täglich angesetzter Jour Fixe. Der Frage nach der Notwendigkeit eines solchen Relaunches können Sie mit den bereits erwähnten Argumenten entgegentreten. Der State of the Art im Web-Umfeld ändert sich rasant und schafft permanent neue Herausforderungen und Anforderungen an Websites.


4. Werben Sie für Vertrauen.

Eine ständige Abstimmung über alle Hierarchie-Stufen ist bei einem kontinuierlichen Relaunch nicht effizient. Nur durch Vertrauen, klar formulierte Ziele und ein Budget, das klar begrenzt, aber frei einsetzbar ist, kann das Projekt gelingen.


5. Bleiben Sie am Ball.

Obwohl Sie sich zwischendurch einen Abschluss wünschen werden, sollten Sie permanent nach Verbesserungsmöglichkeinen für Ihre Website suchen. Regelmäßige Planungsrunden und Weiterentwicklungen sind ein Muss. Wichtige To-Do’s dürfen nicht aus den Augen gelassen werden, da ansonsten doch ein umfassender Relaunch notwendig wird.


Fazit

Sie sehen, ein kontinuierlicher Relaunch birgt Schwierigkeiten und stellt eine Herausforderung für das ganze Unternehmen dar. Doch wenn Sie unsere fünf Erfolgsfaktoren beachten, werden Sie alle Schwierigkeiten meistern und Ihr Unternehmen wird schon bald von den zahlreichen Vorteilen eines kontinuierlichen Relaunches profitieren.

Noch mehr Tipps für den richtigen Relaunch finden Sie übrigens im Whitepaper von Pinuts "Relaunch – Die wichtigsten Faktoren und Best Practices".