Cloudbasiertes CMS für Ihr Unternehmen

organisatorische Anforderungen an zukunftsfähige Plattform

Karsten
Cloud CMS Plattform Anforderungen

Bei der Auswahl des richtigen CMS sind nicht nur technische und finanzielle Aspekte in Betracht zu ziehen. Im Zeitalter von Content und Digital Marketing ist es auch wichtig, eine zukunftsfähige Plattform zu haben, die mit der Fülle von digitalen Innovationen Schritt halten kann und dabei Ihren eigenen organisatorischen Anforderungen gerecht wird. Die folgende Liste soll bei der Entscheidungsfindung helfen.


Skalierbarkeit: 

Wie skalierbar ist die Lösung? Die Systemarchitektur muss so ausgelegt sein, dass sich die Funktionalität des Webauftritts flexibel erweitern lässt, Ressourcen, Dienste und neue Formate sich je nach Bedarf hinzufügen lassen. Denken Sie dabei an steigende Besucher- und Nutzerzahlen, die Fähigkeit, internationales Wachstum zu unterstützen, sowie die Häufigkeit, mit der Sie Inhalte aktualisieren wollen.


Teamarbeit: 

Wie viele Redakteure müssen gleichzeitig mit dem CMS arbeiten und sicher – auch von außerhalb des Büros aus – darauf zugreifen? Ein cloudbasiertes System sollte eine unbegrenzte Zahl von Redakteuren erlauben und dabei rollenbasierte Berechtigungen und die Kooperation zwischen den verschiedenen Rollen ermöglichen. Eine klare Versionskontrolle, die auch das parallele Arbeiten an Inhalten erlaubt, ist ebenso wichtig: Nur so kann Ihr Team optimale Ergebnisse erzielen.


Responsive Design: 

Darum, die Webseite auch für alle mobilen Anwender optimal zu gestalten, kommt heute kein Unternehmen mehr herum. Schon deshalb, weil immer mehr Nutzer mobil nach Inhalten, Produkten und Diensten suchen. Mit Frameworks wie Bootstrap gelingt das responsive Webdesign, aber stellen Sie sicher, dass Ihr CMS auch dafür ausgelegt ist – etwa indem es die Darstellung von Inhalten und Bildern automatisch dem Handy- oder Tabletformat anpasst und damit das Laden der Webseite beschleunigt.


Einfache Bearbeitung: 

Ihre Redakteure dürfen nicht durch starre Strukturen eingeschränkt sein. Bietet das CMS Ihrer Wahl völlige Flexibilität in der Gestaltung der Website mit wiederverwendbaren Widgets, modularen Komponenten und WYSIWYG-Editing – ohne dass Suchmaschinenoptimierung und responsive Design beeinträchtigt werden? Eine intuitive Bearbeitung bedeutet kürzere Einarbeitungszeigen und weniger Schulungsbedarf für die Mitarbeiter. Wenn das Arbeiten mit dem CMS sogar Spaß macht, werden Ihre Redakteure weitaus produktiver sein. Fragen Sie auch, wie einfach sich bestehende Inhalte bei einem CMS-Wechsel auf das neue System übertragen lassen.


Multisite-Fähigkeit und Internationalisierung: 

Ist die Anzahl der Websites, die das CMS unterstützen kann, begrenzt? Wie einfach ist es, internationale Seiten, Microsites, Intranets oder Landing Pages hinzuzufügen? Lädt die Seite für internationale Besucher genauso schnell, weil das CMS ein Content Delivery Network (CDN) nutzt?


Nutzerfreundlichkeit: 

Selbstverständlich sollte das CMS eine personalisierte Ansprache Ihrer Webseite-Besucher ermöglichen. Damit Nutzer auf Ihrer Webseite auch genau die gewünschten Informationen oder Inhalte finden, sollte das CMS zudem von vorneherein eine gute Suchmaschine mit umfassenden, erweiterten Suchfunktionen bieten, die nicht nur eine Volltextsuche, sondern zum Beispiel auch eine nutzerfreundliche, dynamische Navigation der Inhalte nach erweiterten Attributen erlaubt.


Multimedia-Inhalte: 

Wie einfach lassen sich Medieninhalte wie Videos und Bilder verwalten, finden, einbinden und bearbeiten? Bietet das CMS Volltextsuche und Kategorisierung für Multimedia-Assets? Ist die Verwaltung der Inhalte so ausgelegt, dass Duplikate vermieden werden und Änderungen an der Masterdatei – etwa eines Bildes – sich automatisch auch auf alle Kopien auswirken? Und lassen sich Bildelemente per WYSIWYG-Editing direkt in der Browseransicht in der Größe verändern und farblich anpassen, ohne dass zum Beispiel Photoshop geöffnet werden muss?


Leistungsfähigkeit: 

Ihre Website-Besucher erwarten eine hunderprozentige Verfügbarkeit Ihres Webauftritts zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Lange Ladezeiten tolerieren sie nicht, auch wenn Ihr Webauftritt bandbreitenintensive Anwendungen, Softwaredownloads oder Videos beinhaltet. Achten Sie deshalb darauf, ob das CMS ein CDN nutzt und wie ausgedehnt dieses Netz von weltweit verteilten Servern ist. Nur so kommt Ihr Content schnell und zuverlässig zu den Nutzern, auch zu Spitzenzeiten, wenn viele Anwender gleichzeitig auf die Website zugreifen.


Integrationsfähigkeit: 

Lässt sich das CMS einfach mit anderen Anwendungen und Webservices einschließlich Online-Marketingtools integrieren? Ist es kompatibel mit den wichtigsten Web-Entwicklungsframeworks wie Ruby on Rails? Bietet es eine gut dokumentierte Anwendungsprogrammierschnittstelle mit RESTful APIs?


Kostentransparenz: 

Mit einem cloudbasierten CMS profitieren Sie von einer verbrauchsabhängigen Abrechnung und sparen bares Geld. Anstatt Ihre eigene Infrastruktur verwalten und in Upgrades investieren zu müssen, können Sie sich darauf verlassen, dass ein führender Provider Ihnen eine Plattform zur Verfügung stellt, die immer auf dem neuesten Stand ist. Ihre Redakteure und Entwickler greifen darauf zu, wann sie wollen, wo sie wollen und wie sie wollen. Beim richtigen Anbieter sind die Kosten transparent und das finanzielle Risiko bleibt minimal.


Support: 

Zu guter Letzt sollten Sie auch fragen, wie viel Support der Anbieter leisten kann. Umfassender und qualifizierter Support ist unerlässlich, Ihr Webauftritt soll schließlich rund um die Uhr reibungslos laufen.


Neben diesen allgemeinen organisatorischen Anforderungen haben wir eine konkrete Checkliste mit 10 Fragen für Ihren aktuellen CMS Anbieter zusammengestellt.