Nicht den Kopf verlieren

 Content as a Service: „Decoupled“ und „Headless“ CMS im Überblick

„Decoupled“ und „Headless“ CMS im Überblick

Der Trend, mehr und mehr mobil im Internet zu surfen, zu shoppen und Content auszutauschen, ist ungebremst. Damit bleibt die Frage nach der optimalen Darstellung von Webseiten auf mobilen Geräten ein heißes Thema.

Viele Unternehmen tun sich weiter schwer damit, ihre Inhalte für mobile Nutzer anzupassen. Ein Grund dafür: Die ersten Content Management Systeme (CMS) wurden entwickelt, bevor die ersten Smartphones auf den Markt kamen. Sie waren dafür ausgelegt, Standard-HTML-Seiten zu entwickeln und zu verwalten. Design und Inhalte gingen dabei Hand in Hand.

Doch Standard-HTML-Seiten lassen sich nicht eins zu eins auf kleine Bildschirme übertragen. Dazu kommt, dass neue vernetzte Geräte auf dem Markt Einzug halten, etwa Smartwatches, die zunehmend ebenfalls die gleichen Informationen verarbeiten und anzeigen sollen.


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Content as a Service

Diesen Anforderungen Rechnung tragen soll das relativ neue Konzept des „Content as a Service“. Die Idee dahinter: Der Content wird einmal produziert und dann jeweils im besten Format an jedes Endgerät ausgeliefert. Inhalt und Darstellung hängen nicht mehr untrennbar zusammen, sondern sind entkoppelt und jeweils für sich optimiert.

Auf das CMS angewandt ergibt sich mit diesem Ansatz das so genannte ‚Headless CMS’. Stellt man sich das CMS in drei Blöcken vor 

  • Erstellung der Inhalte, 
  • Repository-Datenbank und 
  • Auslieferung der Inhalte –, 

dann entfällt beim Headless CMS der letzte Block, nämlich die Inhaltsdarstellung. Stattdessen werden die Inhalte vom Frontend-Client über ein RESTful API direkt aus dem Repository abgerufen.

Das Ergebnis ist, dass jedes Endgerät mit seinem eigenen Frontend sich die Inhalte in der benötigten Form abholt und damit auch optimal darstellen kann. Es müssen also nicht mehr verschiedene Versionen derselben Website entwickelt und parallel bereitgestellt werden, um alle Anforderungen der unterschiedlichen Endgeräte zu bedienen.


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Decoupled CMS – der Alleskönner

Maßgeschneiderte Frontends zu entwickeln ist aber aufwändig und teuer. In vielen Anwendungen macht es deshalb Sinn, dass das CMS nicht nur die Aufgaben der Inhaltserstellung und –verwaltung übernimmt, sondern auch weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Auslieferung der Inhalte spielt. Wichtig ist dabei, dass Inhalte und Darstellung auch hier entkoppelt sind (‚Decoupled CMS’), RESTful APIs zur Verfügung stehen und sich die Schnittstelle zur Inhaltsdarstellung flexibel den unterschiedlichen Outputmedien anpassen lässt.

Das CMS Scrivito vereint das Beste aus beiden Welten mit leistungsstarken Content Management-Funktionalitäten und einem Maximum an Flexibilität für die Inhaltsauslieferung am Frontend.

Backend und Frontend sind getrennt. Daten aus dem Backend, können vom Endgerät wie oben beschrieben über eine RESTful API bezogen werden. Gleichzeitig bringt Scrivito aber weiterhin eine Ansicht für das klassische Frontend - den Browser - mit. Diese ist gleichzeitig Vorschau und Schnittstelle zum Backend, um dem Redakteur das bequeme und intuitive Inplace-Editing zu ermöglichen. Das CMS hat nicht seinen Kopf verloren, sondern an Funktionalitäten dazu gewonnen.

Die Konzentration auf JavaScript und ReactJS reduziert die Komplexität von Web-Entwicklungsprojekten deutlich. Sie bietet eine optimale Integration mit Technologien wie REST und Client-side Development sowie eine optimierte Umgebung für die Entwicklung von Websites und Webanwendungen mit einer großen (und stetig wachsenden) Auswahl an vorgefertigten und wiederverwendbaren Softwarebausteinen. Dazu kommt, dass auch Webdesigner mit JavaScript vertraut sind, sich also enger in den Entwicklungsprozess integrieren können.


Fazit

An der Entkopplung von Inhalten und ihrer Auslieferung wird bereits bald niemand vorbei kommen. Mit einem leistungsstarken Tool wie Scrivito sind Unternehmen schon jetzt bestens gerüstet.

Scrivito basiert auf ReactJS, ist 100% serverless und damit die zuverlässigste, kosteneffektivste und sicherste CMS-Lösung auf dem Markt. 

Falls Sie Ihre Digitalisierungspläne mit uns besprechen wollen, kontaktieren Sie uns unter stefan.heuser@infopark.de


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Über den Autor

foto stefan heuser

Stefan Heuser ist Marketing Manager bei Infopark und Experte für Content Management und Themen der digitalen Transformation.