Zukunftsfähige Technologien für die Digitalisierung

Die geeignete IT-Infrastruktur für die Digitalisierungsstrategie

Stefan
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Zukunftsfähige Technologien für die Digitalisierung

Digitalisierungsprojekte gehen fast immer Hand in Hand mit der Implementierung neuer Technologielösungen. Denn traditionelle IT-Infrastrukturen stoßen im Zuge einer digitalen Transformation schnell an ihre Grenzen. Umgekehrt lässt sich ohne eine geeignete IT-Infrastruktur keine Digitalisierungsstrategie adäquat umsetzen. Laut der Crisp Research AG sagen jedoch mehr als ein Drittel aller deutschen Unternehmensentscheider, dass ihre IT-Infrastruktur den Anforderungen der digitalen Transformation nicht gewachsen ist.


Die IT-Infrastruktur muss im Zeitalter der Digitalisierung eine ganze Reihe von Kriterien erfüllen: Sie muss leistungsfähig, sicher, schnell und kosteneffizient sein. Sie muss sich flexibel erweitern sowie an neue Anforderungen anpassen lassen. Sie soll in der Lage sein, Anwendungen wie Big Data, Echtzeit-Datenanalysen, Online-Dienste, mobiles Arbeiten und das Internet der Dinge zu unterstützen. Gleichzeitig sollte sie mit historisch gewachsenen Anwendungen kompatibel sein.


Cloud- oder Hybridmodelle decken viele dieser Anforderungen ab. Eine zukunftssichere Lösung, um digitale Prozesse und Kundeninteraktionen zu managen, ist Infrastructure as a Service (IaaS). Denn Infrastruktur on-demand von einem Anbieter wie Amazon Web Services (AWS) zu mieten, erlaubt problemlose Skalierbarkeit in Wachstumsphasen und in Zeiten mit höherem Web Traffic, ohne dass Investitionen in Hardware nötig sind. Der Kunde zahlt nur für Leistungen, die er nutzt. Gleichzeitig werden Datenschutz und Datensicherheit durch den Anbieter gewährleistet. Content Delivery Networks (CDN) garantieren daneben die latenzfreie Übertragung von Inhalten und Daten an Web-Nutzer in aller Welt.


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Applikationen der nächsten Generation

Viele der Kundeninteraktionen im digitalen Zeitalter finden über Webdienste, Webanwendungen und Apps statt. Die Anforderungen hier haben sich in den letzten Jahren ebenfalls deutlich gewandelt. Im Zuge ihrer digitalen Transformation müssen viele Unternehmen ihre Prozesse über Multi-Channel-Webanwendungen abbilden, die global verfügbar, grenzenlos skalierbar und in Echtzeit aktualisierbar sind und auch mobilen Usern eine perfekte Nutzererfahrung bieten.


Um dynamische Websites umzusetzen, die uneingeschränkt die neuen Anforderungen der Digitalisierung zu erfüllen, müssen Unternehmen sich deshalb nicht nur darauf einlassen, ihren Webauftritt kontinuierlich flexibel weiterzuentwickeln – dies ist mit einem agilen Projektmanagementansatz möglich. Wesentlich sind auch die darunterliegenden Technologien, die kurze Entwicklungszyklen ermöglichen sollen.


Frameworks wie Ruby on Rails punkten hier deutlich gegenüber der herkömmlichen Programmierung. Sie sind die ideale Lösung für eine zeitnahe und kostensparende Umsetzung von modernen Webprojekten: Anstatt sämtliche Elemente neu zu entwickeln, stehen zahlreiche Komponenten bereits als vorgefertigter, getesteter Code bereit. Individuelle Anpassungen sind leicht möglich. Das Ergebnis ist eine Webanwendung, die weniger fehleranfällig, sondern stabil, sicher und hochperformant ist.


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Offenheit durch Webservices und SaaS-Anwendungen

Webservices zum Beispiel von Amazon, Google oder Microsoft bieten eine weitere Chance für Unternehmen, ihre Webanwendungen und Infrastruktur zu modernisieren. Es stehen eine Vielzahl von Webservices bereit, die sich in hochperformanten Webanwendungen einsetzen lassen. Als Cloud-Lösungen werden sie ebenfalls on-demand abgerechnet. Mit einer modernen Webservices-Architektur können Unternehmen externe Dienste zum Beispiel für Webanalysen, Customer Relationship Management (CRM) oder als Content Delivery Network (CDN) nutzen.


Auch die Bandbreite an SaaS-Lösungen wächst ständig und bietet dieselben Vorteile wie eine Cloud-Infrastruktur: Kurze Implementierungszeiten, flexible Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Technologie, die stets auf dem neuesten Stand ist. In der Teamzusammenarbeit – Stichwort digitaler Arbeitsplatz – lassen sich solche Lösungen etwa für Chats, die Projektkommunikation, gemeinsame Dokumentenbearbeitung oder Revisionskontrollen unkompliziert und über das gesamte Team und verschiedene Standorte hinweg einsetzen. Aber auch Enterprise Resource Planning (ERP), CRM oder E-Mail-Marketing-Software werden heute als SaaS-Modell angeboten.


Als besonders effizient erweist sich für viele Firmen eine SaaS-Lösung für das Content Management. Die Anforderungen an Content Management Systeme (CMS) haben sich mit der Digitalisierung ebenfalls radikal verändert – Stichworte sind hier Multi-Channel, Responsive Design, Social Media und Targeting, Kampagnenmanagement um nur einige zu nennen. Ziel ist die optimale Kommunikation mit dem Kunden an allen Schnittstellen. Ein leistungsstarkes CMS ist zum wichtigen Erfolgsfaktor der Digitalisierung geworden. SaaS-CMS bieten sämtliche relevanten Komponenten für Redaktion, Marketing, Social Media und CRM-Anbindung in nur einer Lösung. Sie lassen sich zudem flexibel skalieren und sind mandantenfähig. Ein Content Management System der neuen Generation ist z.B. Scrivito von Infopark.


Fazit

Die neue Ausrichtung ihrer Infrastruktur sollten Unternehmen nicht als notwendiges Übel, sondern als kostengünstige Chance verstehen. Denn moderne und zukunftssichere Web Applications erhöhen die Effizienz von Mitarbeitern, beschleunigen die Dynamik von Unternehmensprozessen und liefern die optimale Leistung für erfolgreiche Websites. Ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Komponenten vom CMS bis zum Kampagnenmanagement berücksichtigt, führt zum Erfolg.


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Über den Autor

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Stefan Heuser ist Marketing Manager bei Infopark und Experte für Content Management und Themen der digitalen Transformation.